Hob´z es scho g´wußt/Gerüchte (1996):

  • Der erfolgreichste Schriftsteller der Welt, bekannt unter dem Namen Gott, war der erste Baseballfan. Sein Lebenswerk, die Bibel, beginnt mit den Worten: "In the Big Inning..."
  • Die Entfernung zwischen 2 Bases beträgt 76 Fuß der Schuhgröße 36.
  • Catcher und Outfielder G. v. Großmann soll nach dem Spiel in Rosenheim Bundesligaschiedsrichter Rainer Lorenz sein, mit Anmerkungen und Kommentaren versehenes Regelwerk geschenkt haben. Er überreicht es mit den Worten: "Alles, was anders ausgelegt wird, ist total falsch."
  • Rolando Tempero, 2nd Baseman und Outfielder beim SSC, will nach dem Abitur eine Karriere als Reggae-Sänger beginnen. Es soll bereits ein Vorvertrag mit Frank Farian bestehen.
  • Die Streethockeymannschaft des SSC wurde bei der, im Eisstadion ausgetragenen Stadtmeisterschaft Vizemeister. Sie mußten sich nur im Endspiel den körperlich überlegeneren Judokas (Klasse ab 100kg) des MTV (im wahrsten Sinnes des Wortes) geschlagen geben.
  • Das olympische Baseballturnier von Atlanta muß wiederholt werden. Dies entschied das olympische Komitee am morgigen Sonntag nach einem Protest von US-Präsident Bill Clinton, der vom FBI nachweisen ließ, daß das Outfield im Bravesstadion um fünf Inch zu kurz ist.
  • Noch Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher bot Outfielder und Catcher Georg von Großmann 15.000$ für seinen VW Käfer. Er wolle endlich mal wieder mit einem Auto ins Ziel kommen.
  • Ein hier nicht näher genannter Bayernliga-Schiedsrichter aus dem Großraum Poing hat beim 2. Spiel Augsburg-Haar das Spiel ein Halbinning zu früh beendet und keine der beiden Mannschaften hat es gemerkt.
  • Baseball hat seinen Ursprung im Keltischen, wie in 'Asterix und der Kupferkessel' , Seite 14, nachzulesen ist.
  • Bei den Regenfällen der letzten Wochen wurde der Hartplatz des TV 1861 so unterspühlt, daß wegen der Einsturzgefahr nur noch mit Helm gespielt werden darf. Dieser Ursache schreibt man auch das Phänomen von unzähligen, auf diesem Platz verschwunden Basebällen zu.
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Auszug aus der Enzyklopedia Baseballis Bavariae (1996):

Bagstop: Zaun, der die Aufgabe hat nicht fachgerecht festgemachte Spielertaschen aufzuhalten.
Battery: Neuhochdeutsche Bezeichnung für Wurfmaschineneinheit.
Count: Der Beweis, den Schiedsrichter den Spielern bisweilen erbringen müssen, daß sie bis drei zählen können.
Dug out: Versteck der Spieler vor Zuschaueremotionen.
Force Out: Das Aussetzen einer Spezialeinheit.
Line Drive: Praxis von Autohrern sich an Straßenmarkierungen zu orientieren.
Um pire: Ausmachen eines Treffpunkts am Hafen.
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Hob´z es scho g´wußt (1997):

  • Bei der Durchsicht des SSC-Videos (für 20 DM über M. Leipnitz zu beziehen) wurde die hochkarätige Filmprominenz auf unseren Keks aufmerksam. Er soll jetzt mit dem Smiley-Award ausgezeichnet werden.
  • Angeregt durch Michael Almstetter, der zur Zeit beruflich in der Schweiz weilt, werden an den Heimspielen ab jetzt auch Käsefondue und Racclette angeboten. Die orignal Schwyzer Zutaten werden von unserem Trainer jedes Wochenende nach Deutschland geschmuggelt.
  • Outfielder Gregor Schleicher hat seinen Jeep anscheinend zu warm gewaschen. Zum letzten Training kam er mit nur noch auf ein zur Größe eines Minis geschrumpften Fahrzeug an.
  • Der Tierpark ZOO Wasserstern expandiert. Nach neuesten Meldungen sollen die Berberaffen aus ihren zu klein gewordenen Gehegen an der Schutter an den TV übersiedelt werden. Der Affenkäfig wurde bereits vor 2 Wochen installiert. Die Affen sollen dieses Wochenende nachfolgen. (Anm.: kleiner Tip für die, die nicht wissen, um was es geht: Batting Cage)
  • Gregor S., Oufielder beim SSC, soll einen Vertrag beim Zirkus Krone erhalten. Ein Talentsichter hat gesehen wie er eine Maß Bier, ohne etwas zu verschütten, freihändig auf dem Fahrrad vom Pfingstvolksfest zum Amadeus in der Innenstadt transportiert hat.
  • Die Staatsanwaltschhaft ermittelt gegen den SSC. Angeblich soll der Mound nach patentrechtlich geschützten Plänen von J. Eiffel gebaut worden sein. Zur Zeit wird geprüft, ob die Ähnlichkeit mit der Freiheitsstatue rein zufällig sind oder nicht.
  • Hausmeister Gerd S. hat angefragt, ob er sich die (O-Ton:) 'Höllenmaschine' (Pitchingmaschine) ausleihen Könne, zwecks der Vertreibung von unliebsamen Elementen auf dem Gelände der Bezirkssportanlage. Er plant auf der Terrasse der TV-Gaststätte einen Geschützstand einzurichten.
  • Bei einem Wurfvergleichswettkampf konnten die Baseballer des SSC überlegene Erfolge über die Leichtathletikabteilung des TV 1861 erringen. Die Pitchingmaschine gewann in allen Disziplinen.
  • Stefan Wallrap führte seine nach eigenen Angaben desolate Leistung im Spiel gegen Grünwald auf seine schlechte Vorbereitung im Trainingslager in Griechenland zurück. Die in allen Bereichen enthaltsame Lebensweise hat sich negativ auf seine Form ausgewirkt.
  • Hausmeister Jürgen M. konnte letzten Freitag seinen Augen nicht trauen. Auf unerklärliche Weise hat es im Bereich des Hartplatzes eine Art Bodenverwerfung gegeben. Über Christi Himmelfahrt ist auf dem Hartplatz ein Hügel entstanden. Die sofort eingeschalteten Geologen stehen bei der Klärung dieses Phänomens vor einem Rätsel.
  • Die Anzeige, gutaussehender junger Keks mit 52 Zähnen sucht für gemeinsames Naschen Schokoladenüberzug (Donaukurier 31.4.97 Chiffre 223152), soll von einem bisher noch unbekannten Ingolstädter Baseballer aufgegeben worden sein. Bisher ohne Reaktion.
  • Der SSC Ingolstadt beteiligte sich an einer Aktion von amnesty international gegen die Todesstrafe. Sie entfernten ein hauptsächlich aus Western (z. B.: "Hängt ihn höher"), bekanntes Gerät vom Trainingsgelände der Bezirkssportanlage.
  • Die Forschungsabteilung von Mercedes Benz testet jetzt an Outfielder Reiner von Großmann ein Abstandsmess- und Warngerät. Der Vertrag kam am Sonntag in Stuttgart zustande. Es gibt niemanden der so zuverlässig gegen Wände rennt, so der Mercedes- Entwicklungsleiter Mehr Sicher Heit. (Anm.: Wer kann sich noch an den geilen Jump vom Reiner über den Homerunzaun der Suttgarter erinnern?)
  • In Kürze beginnt der Bau unseres neuen Baseballplatzes. Wir sind gerne bereit das Feld nach einem Sponsor, analog zum Modell Regensburg, zu taufen. Allerdings wären wir deutlich billiger.
  • Um den obengenannten Platzbau kostengünstig vorantreiben zu können, suchen wir noch ein paar Berufssklaven, die sich bei einer Bezahlung von 5 Peitschenhieben die Stunde, bereit erklären würden, hierbei mitzuwirken.
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